Reiseziele-Reisezeiten

Wenn wir Sonne und Wärme als wesentliche Kriterien für bevorzugte Reisezeiten anerkennen, dann lässt sich aus dem Sonnenhöchststand eine Faustregel aufstellen

- für Nahziele: die bevorzugte Reisezeit ist der Sommer,
- für Fernziele: die bevorzugte Reisezeit ist der (Nord)Winter.

Nahziele:

Nordeuropa:
In der arktischen Zone und im Bereich des kaltgemäßigten Klimatyps dominieren Besichtigungs- und Erholungsaufenthalte im Sommer. Die Tage sind lang, und im Hochsommer bewirkt der Dämmerungseffekt, dass es auch nachts nicht vollständig dunkel wird. Die „Weißen Nächte“ lassen sich polwärts 60° in Russland, Skandinavien, Island, Grönland und Alaska beobachten. Nördlich des Polarkreises (66°33') überquert man die Grenze zum Land des Lichtes und der Dunkelheit. Touristisch verbreiteter ist der Begriff der Mitternachtssonne. Am Polarkreis bleibt im Sommerhalbjahr die Sonne eine Nacht (Mittsommernacht am 21.6.) und an den Polen ein halbes Jahr nachts am Horizont sichtbar. Bevorzugter Beobachtungspunkt ist das Nordkap bei 71°10’, wo dieses Phänomen vom 11. Mai bis zum 31. Juli beobachtet werden kann.
Umgekehrt entspricht der Mitternachtssonne die Zeit der Winterdunkelheit. Die Sonne erreicht am 22. Dezember ihren niedrigsten Stand und tangiert den Polarkreis (Polarnacht). An der Eismeerküste herrscht 50 bis 70 Tage Dunkelheit. Während der Polarnacht lässt sich die touristisch ebenfalls interessante farbige Leuchterscheinung der Polarlichter sehr gut beobachten. Sie tritt in einem Streifen nördlich des Polarkreises auf.
Zu den Motiven des naturverbundenen Tourismus zählen u. a. Fjorde, Gletscher, Robben, Eisbären und Rene.
Die kühlen Sommer und kalten Winter werden an den Küsten Skandinaviens unter dem Einfluss von westlichen atlantischen Luftströmungen und des Golfstroms gemildert. Die südlichen Flachländer Norwegens und Schwedens abseits der Küsten haben wärmere Sommer, aber merklich absinkende Temperaturen im Winter. An Mückenschutz denken!

Westeuropa: Hauptreisezeit ist der mäßig warme Sommer. Ganzjähriger Tourismus ist möglich, der Herbst ist mild und das Frühjahr kühl, die Tageszeit ist im Winter verkürzt. In Großbritannien und Irland muss mit rasch wechselnden Wetterlagen gerechnet werden (Regenschirm nicht vergessen). In Schottland ist es stürmischer, in Wales und den südlichen Hochlagen regenreicher. Im Südwesten herrscht unter dem Einfluss des Golfstroms das mildeste Klima. Hier an der cornischen Riviera überwintern auch Mittelmeerpflanzen wie Agaven, Zypressen und Lorbeerbäume im Freien.
Sonnige und warme Sommer sind an der französischen Westküste zu erwarten. Eine erweiterte Reisezeit bietet das mediterrane Klima an der italienischen Riviera, in der Provence und in Languedoc-Rousillon. Die nassen und kühlen Wintermonate eignen sich kaum für den Städtetourismus, bieten aber ausgezeichnete Bedingungen für den Wintersport in den schneereichen Bergregionen der Alpen.

Mittelmeer: Das Mittelmeerklima gehört zum Typ des  mediterranen Winterregenklimas. Charakteristische Pflanzen sind Hartlaubwälder (Ölbaum, Pinie, Lorbeer, Zypresse), der Weinstock und der Feigenbaum.  Die bevorzugte Reisezeit reicht vom zeitigen Frühjahr bis in den September. Der Herbst ist kühl und feucht, in Mitteleuropa häufig angenehmer (Altweibersommer). Die Winter sind mild und regenreich. Der Winterurlauber muss mit Stürmen, Nebel und in höheren Lagen auch mit Schnee rechnen. In keinem Monat werden 5°C unterschritten. Die Zahl der überwinternden Urlauber nimmt zu. Die Sommer sind warm bis heiß und trocken. Mit Wasser sparsam umgehen. Es gibt viel Sonnenschein und blauen Himmel, große Tageshitze um >20° bis >30° mit hoher Verdunstung, geringer Windbewegung und nächtlicher Abkühlung. Erinnern Sie an Sonnenschutz und ärztliche Hinweise zum „Sonnenbaden“! Gesundheitsbewussten Urlaubern können Sie für Sommeraufenthalte auch die Luvseiten der Kanaren empfehlen. Im Bereich dieses Klimatyps befinden sich die weltweit bedeutendsten touristischen Zielgebiete: Kalifornien, das europäische Mittelmeer mit Spanien, Italien, der Adriaküste, Griechenland, die küstennahe Westtürkei und nordafrikanische Länder, auf der Südhalbkugel das mittlere Chile, Australien südlich von Perth und die Region um Melbourne (siehe Neefkarte).

Fernziele:

Die Kanaren gehören zum maritim-subtropischen Klimatyp. Die vulkanische Inselgruppe kann als ganzjähriges Reiseziel angeboten werden. Die Hauptreisezeit ist jedoch der Winter. Nordost-Passat und Kanarenstrom begründen mildes und angenehm-feuchtes Klima. Klare, frische frühlingshafte Luft, deshalb "Inseln des ewigen Frühlings". Das von Medizinern als heilsam eingestufte Klima wird zunehmend zu Kuren und Heilbehandlungen genutzt. Die mittleren Temperaturen liegen über 20°. Die ausgleichende Wirkung des Meeres erklärt die geringen täglichen und jährlichen Temperaturschwankungen sowie ganzjährige Bademöglichkeiten. Wassertemperatur sinkt nicht unter 18° ab, meist 20°C, häufig beheizte Swimmingpools. Im Winter verdrängen gelegentliche atlantische Tiefausläufer aus Nordwesten den Passat und bringen Regen, meist als Schauer. Die Nord- und Nordost-Lagen der Inseln sind grün (Luv) mit günstigen Wandermöglichkeiten, älteren Siedlungen und einer sommerlichen Passat-Wolkendecke. Der Süden im Lee des Passats ist trockener. Hier liegen die großen Feriensiedlungen auf Gran Canaria und Teneriffa. Besonders trocken sind die östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura (150-200 mm N). Wenige „afrikanische“ Tage können im Hochsommer 40° Hitze und mit dem Schirokko auch Staubwinde aus der Sahara bringen.

 

Bild: Klimadiagramm Santa Cruz/Teneriffa ( 28°N 16°W, 35 m ü. NN,  Jahresdurchschnittstemperatur 20,8°, Summe Niederschlag 252 mm)

Bild: Klimadiagramm Santo Domingo/Domin. Republik (18°N 70°W, 19 m ü. NN, Jahresdurchschnittstemperatur 25,7°, Summe Niederschlag 1.385 mm)

Karibik: Für die tropischen Inseln der Karibik beginnt im November mit dem Ende der Hurrikan-Gefahr die trocken-kühlere  Hauptreisezeit. Sie reicht bis Mai. Die Witterung lässt sich mit dem mitteleuropäischen Hochsommer vergleichen. Kennzeichnend ist der Wechsel von Regen bringenden Kaltfronten aus nordöstlicher Richtung und kontinentalen Hochdrucklagen. Der Himmel ist häufiger bedeckt als im Sommer. Trockenzeit bedeutet folglich nicht niederschlagsfreie Zeit. Umgekehrt treten in der Regenzeit auch niederschlagsfreie Abschnitte auf. Es ist wärmer und schwül, vor allem in den Monaten Juni bis August. Allerdings überlagert und verstärkt der ganzjährig wirkende Nordost-Passat den erfrischenden Briseneffekt entlang der Küste und lässt die sommerliche Regenzeit besser ertragen als in den tropischen Ländern der mittelamerikanischen Landbrücke.

 

Die Zeit der Wirbelstürme reicht von Juli bis Anfang November mit Schwerpunkten im September und Oktober. Die schweren Stürme des Jahres 2005 mit Katrina an der Spitze haben das Bewusstsein für Gefahren in dieser Periode verstärkt. Hurrikans können alle Inseln nördlich von Grenada treffen, sparen also die Inseln unter dem Winde vor der venezolanischen Küste sowie Trinidad und Tobago aus. Die Aufnahme eines Hurrikans über dem Osten der Vereinigten Staaten verdeutlicht die Dimensionen, die Wirbelstürme erreichen können.

Nordamerika: Deutliche Unterschiede zu den klimatischen Verhältnissen in Europa ergeben sich aus der Nord-Süd-Erstreckung der Gebirge. Der meridionale Luftmassenaustausch verursacht schroffen Wetterwechsel und Tornados in den Great Plains. Polarluft kann gelegentlich bis Florida vordringen. Umgekehrt verstärkt tropische Meeresluft aus dem Golf von Mexiko im Sommer Hitze und Schwüle.
Wenn wir Empfehlungen zu den Reisezeiten für die USA auf die bevorzugten Destinationen beschränken, dann gilt allgemein: Die bevorzugten Reisezeiten sind die Übergangsjahreszeiten und insbesondere der Herbst bis Anfang November (Indian Summer). Im Frühjahr ist es im Norden im Gebiet der Großen Seen und in den Nationalparks des Westens noch wechselhaft, es sind Kaltlufteinbrüche möglich. In Kanada und Alaska kann es auch noch im Juni recht kalt sein. Im Sommer ist es in den Südstaaten sehr warm und an der Ostküste zudem schwül. So muss der Tourist im Ostseitenklima von New York bis Washington mit schwülen Hitzewellen und insgesamt wechselhafter Witterung rechnen, im Winter auch mit Kälteeinbrüchen.
In Abhängigkeit von den Reisemotiven und Destinationen (Badeaufenthalt  im Winter im südlichen Florida, Wintersport in den Rocky Mountains) ist Nordamerika jedoch ein ganzjähriges Reiseziel.
Nordamerika-Reisende sollten auch die Formel °C = (°F – 32) 5/9 kennen, um Irritationen zu vermeiden. Temperaturangaben erfolgen nach der Fahrenheit-Skala. Und falls Sie die Formel vergessen haben sollten, hilft als Faustregel die von Fahrenheit selbst festgelegte Körpertemperatur des Menschen mit 100°F (= 37,7°C).

Süd- und Südostasien: Der Aufenthalt in dieser Klimaregion mit ihren drei Jahreszeiten wird vorrangig  vom  Monsun bestimmt,  einem beständig wehenden kontinentweiten Wind mit halbjährigem Richtungswechsel. Die feuchten Luftmassen des Sommermonsuns bringen große Niederschläge aus Südwesten. Der trockene Wintermonsun aus Nordost bringt nur dann Regen, wenn er ein größeres Meeresgebiet quert. Beste Reisezeit sind die Monate von November bis März während des trockeneren und kühleren Nordostmonsuns. Temperaturen und Luftfeuchtigkeit  steigen von Mitte April bis zum Einsetzen des Südwestmonsuns im Juni auf über 30°C an. So können in Indien im Mai Temperaturen um 40°C und darüber gemessen werden, bevor ab Mitte Juni der Monsun mit heftigen Regenfällen einsetzt.  Die angenehmste Reisezeit beginnt hier bereits im September und dauert bis Mitte April.
In Thailand regnet sich der Monsun von April bis Oktober in weiten Teilen des Landes ab, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen der West- und der Ostküste gibt. Am Andamanischen Meer mit den Urlauberzentren um Phuket und Krabi nehmen die Niederschläge erst Mitte November verlässlich ab, während im südlichen Golf von Thailand mit der Urlaubsinsel Koh Samui in den Monsun-Monaten Juli und August nur mit täglichen Schauern zu rechnen ist. Dafür regnet es im Zeitraum von Oktober bis Dezember.

 

 

Bild: Klimadiagramm New York/USA 
(40°N 74°W, 96 m ü. NN, Jahresdurchschnittstemperatur 12,5°, Summe Niederschlag 1.076 mm)

 

Bild: Klimadiagramm Miami/USA
(26°N 80°W, 2 m ü. NN, Jahresdurchschnittstemperatur 23,8°, Summe Niederschlag 1.520 mm)

Bild: Klimadiagramm Phuket/Thailand (8°N 98°E, 3 m ü. NN, Jahresdurchschnittstemperatur 27,7°, Summe Niederschlag 2.211 mm)

Günstige Kurzaufenthalte ergeben sich in der Monsunzeit auch für Singapur in Äquatornähe (siehe Klimadiagramm Singapur). Die Regenwahrscheinlichkeit ist während des Nordostmonsuns von November bis Januar etwas höher, weil der eigentlich trockene Monsun über dem Südchinesischen Meer Feuchtigkeit aufnimmt. Generell muss man ganzjährig am frühen Nachmittag mit den kurzen, aber heftigen tropischen Zenitalschauern rechnen.
Günstige Juli-August Aufenthalte ergeben sich auch für Indonesien südlich des Äquators. Auf Bali, den Sundainseln, auf Sulawesi und im Nordwesten Sumatras fallen von Mai bis September die geringsten Niederschläge, da der Südostpassat nach dem Passieren Australiens nur wenig Regen mit sich führt.

 

 

Afrika: Die trockene Passatzone mit sommerheißen Wüsten und Halbwüsten gehört nicht zu den bevorzugten Urlaubsregionen. Beste Reisezeit für die Sahara sind die Wintermonate und das Frühjahr. Im Sommer steigen die Temperaturen auf über 45°. So stellen die Kreuzfahrten auf dem Nil Ende Mai ihre Tätigkeit ein. Es wird zu heiß. Dagegen lassen sich durch klimatisierte Hotelanlagen und aufwändige Wasserbereitstellung am Roten Meer angemessene Erholungsbedingungen schaffen. Freizeitaktivitäten außerhalb der Resorts sind allerdings eingeschränkt.
Beste Reisezeit für die sommerfeuchten Tropen sind die Trockenzeiten. Die Regenzeit fällt nördlich des Äquators in unseren Sommer, südlich davon in unseren Winter. Während der Regenzeit herrscht in Küstengebieten und Tiefländern schwül-warmes Wetter mit höherer Infektionsgefahr. Die tropischen Küsten Ost- und Westafrikas und ihr Hinterland gehören zu den Regionen mit hohem Malariarisiko. Für touristische Aufenthalte ist deshalb die Trockenzeit günstiger. Die Hitze ist wegen der geringen Luftfeuchtigkeit besser zu ertragen. Es ist die Zeit der Safaris, weil Tiere an Wasserstellen beobachtet werden können. Im Durchschnitt verbringt der europäische Tourist fünf Tage auf Safari. Die Motivjagd ist an die Stelle der Großwildjagd getreten. Bevorzugte Fotomotive sind die Big Five (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn und Leopard) sowie Giraffen, Gnus, Zebras, Antilopen, Geparden, Flusspferde, Krokodile, Schakale oder Hyänen, aber auch Baobab-Bäume (Affenbrotbaum), Schirmakazien oder Termitenbauten.
In Ostafrika um den Äquator bieten die Nationalparke Serengeti und der Ngorongoro-Krater in Tansania sowie die Masai Mara und der Tsavo-Nationalpark in Kenia auf Grund ihrer Höhenlage über 1.000 m in den trockenen Sommermonaten Juli-September (angenehm kühl) sowie in den Monaten von Januar bis März (wärmer) ideale Voraussetzungen für Safaris. In manchen Gebieten ist es stark bewölkt, aber es regnet kaum. Viel Regen gibt es im April/Mai, auch an der Küste, im Oktober/ November während der kleinen Regenzeit nur mit morgendlichem Regen und insgesamt leicht erhöhten Niederschlägen.
Auch für die bevorzugten Safarigebiete im südlichen Afrika (Krüger Nationalpark/RSA, Etoscha-Pfanne/Namibia, Victoria Falls/Simbabwe) ist die Trockenzeit von Mai bis September die günstigste Reisezeit. In der warmen und feuchten Regenzeit von November bis April sind dagegen die Reisemöglichkeiten eingeschränkt. Viele Straßen sind nur schwer oder gar nicht passierbar. Manche Camps und auch Naturparks sind geschlossen.
In der Kapregion und der viel besuchten Gartenroute herrscht subtropisches Winterregenklima. Bevorzugte Reisezeit sind der südafrikanische Frühling, Sommer und Herbst. Auch der Winter von Juni bis August ist mild mit überwiegenden Schönwetterperioden und geringeren Niederschlägen als im Gebiet des europäischen Mittelmeers.

Die (scheinbare) Bewegung der Sonne zwischen den Wendekreisen und ihre Auswirkung auf die Regenzeiten in Afrika.

Quelle: Geography of Namibia. Windhoek 1990. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung von Gamsberg MacMillan.

 


Elefanten an einer der letzten Wasserstellen am Rande der Etoscha-Pfanne, Namibia,
September 1998 (Quelle:FH 1998)

Klimaaussagen und Höhenstufung :

 

In den subtropischen und tropischen Zonen beeinflusst die Höhenlage der touristischen Destination ganz erheblich die allgemeinen Aussagen zu den Reisezeiten. Dies gilt auch für die tropischen und subtropischen Länder Mittel- und Südamerikas. In der tierra templada oberhalb von etwa 500-800 m bis 2.000-2.400 m und den angrenzenden Bereichen der tierra fria, in denen für Europäer angenehme Klimabedingungen herrschen, kann man von ganzjährigem Tourismus sprechen („kalte Tropen“).

Arktis und Antarktis: Sehr kalte und trockene Winter begrenzen die Reisezeit fast ausschließlich auf den kurzen kühlen bis kalten Sommer. Die arktische Luft wird wegen der geringen Strahlungsintensität und der Reflektion von Eis und Schnee nur wenig erwärmt. Es gibt kaum Niederschläge. Trotz der gesundheitlichen Risiken locken Abenteuer- und Entdeckerlust jedes Jahr Tausende von Pauschaltouristen in die Polarregion, die bereit sind, für eine Woche außergewöhnlicher Erlebnisse mit dem Höhepunkt Nordpol  pro Person um die 25.000 € zu bezahlen. Dafür bieten Spezialveranstalter wie Beck’s Travel Experience für Nordpolexpeditionen lebensfeindliche, unberührte Naturlandschaften an wie Treibeisflächen, Gletscher und Eisberge, den Lebensraum von Eisbären oder Polarfüchsen oder auch den Besuch von Wetter- und Forschungsstationen. Am Nordpol selbst gibt es außer Packeis, Touristen, Hubschraubern und Extremsportlern nicht viel zu sehen.
Kreuzfahrten zum Antarktisrand im Bereich der Antarktischen Halbinsel werden nur von Spezialveranstaltern angeboten (Windrose, Studiosus, Hapag-Lloyd). In den Monaten November bis März sind Temperaturen zwischen 0 und 10° zu erwarten, häufig Nebel. Die Reisen in komfortablen Kreuzfahrtschiffen mit verstärktem Rumpf und Stabilisatoren starten von Argentinien oder Chile aus in die Westantarktis. Für die Landausflüge stehen feste Gummiboote (Zodiaks) zur Verfügung. Für den Kontakt mit Pelzrobben oder Pinguinen gelten Regeln wie Mindestabstände und Fütterungsverbot, um unvermeidliche Störungen gering zu halten.

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